Lichtblick



Kommunikationstipps

10 Tipps zur gelingenden Kommunikation

 

  1. TippMachen Sie sich zuerst einmal bewusst, dass es in einem gelingenden Gespräch immer einen Sprecher und einen Zuhörer geben sollte. Gängig sind aber 2 Sprecher, man hört nur solange zu bis man wieder zu Wort kommen kann.
  2. TippNehmen Sie nach Absprache mit Ihrem Gesprächspartner über längere Zeit diese zwei getrennten Rollen ein, anfangs mal 2-3 Min ist einer der Sprecher und einer der Zuhörer.
  3. Tipp

    5 wichtige Sprecherregeln

    • Senden Sie Ich-Botschaften, d.h. reden Sie von Ihren Gedanken und Gefühlen immer aus Ihrem Blickwinkel, machen Sie keine Vorwürfe oder Anklagen, das führt nur zu Rechtfertigungen.
    • Benennen Sie konkrete Situationen, die Sie stören, nicht immer oder nie oder andere Verallgemeinerungen verwenden.
    • Beschreiben Sie das konkret beobachtete Verhalten des Anderen so unterstellen Sie keine negativen Eigenschaften wie unzuverlässig, schlampig, typisch
    • Bleiben Sie solange bei einem Thema bis es abgeschlossen ist, nicht Themenhopping betreiben nach der Devise viel hilft viel.
    • Öffnen Sie sich und beschreiben Sie was in Ihnen vorgeht, je nach Beziehungsart (Partner, Geschäftskollege) natürlich unterschiedlich tief.
  4. Tipp5 wichtige Zuhörerregeln
    • Zeigen Sie dem Anderen nonverbal durch nicken oder verbal durch hmm, aha usw., dass Sie Interesse an seinem Reden haben und ermutigen Sie ihn dadurch weiter zusprechen.
    • Melden Sie die wesentlichen Aussagen des Sprechers entweder wörtlich oder in eigenen Worten zurück um deutlich zu machen, dass Sie ihn verstanden haben.
    • Fragen Sie nach wenn Ihnen etwas unklar ist, oder Sie mehr wissen möchten. Am besten mit offenen Fragen, die nicht nur ja oder nein als Antwort zulassen.
    • Ermutigen Sie den Sprecher indem Sie ihm mitteilen wenn Ihnen seine Äußerungen weiterhelfen besonders dann wenn das Gehörte nicht angenehm ist.
    • Geben Sie Rückmeldung was das Gehörte bei Ihnen an Gefühlen, Denkweisen etc. auslöst. Sowohl Negatives als auch Positives.
  5. TippJe schwieriger das anstehende Thema ist desto wichtiger ist es sich Zeit und ungestörten Raum für ein Gespräch zu schaffen. (kein Handy, keine Kinder, keine Störung etc.)
  6. TippBevor ein Konflikt-Gespräch ansteht ist es hilfreich wenn jeder der Gesprächspartner sich im voraus schriftlich mit dem gemeinsam ausgewählten Konflikt-Thema beschäftigt und sich dazu folgende Fragen stellt
    • In welchen konkreten Situationen ergibt sich für mich dieser Konflikt.
    • Was nehme ich da alles an mir wahr ( Gefühle, Körperempfindungen, Bilder, Gedankengänge).
    • Was nehme ich am Anderen wahr (konkrete Verhaltensbeschreibungen, Tonfall, Ausdruck). Was sagt er, was tut er und wie sieht das für mich aus.
    • Was würde mir in dieser Situation an Verhalten vom Anderen weiterhelfen. was wünsche ich mir
  7. TippMachen Sie sich bewusst, dass Männer und Frauen überwiegend ein sehr unterschiedliches Kommunikationsverständnis und Verhalten haben. Häufige Gewichtung: Männer meinen alles ist in Ordnung in der Beziehung wenn man nicht reden muss. Frauen meinen eine gute Beziehung zeichnet sich durch intensives Gespräch aus.
  8. TippImmer wieder drandenken, 90% der Kommunikation passiert nonverbal, also lieber mehr auf Mimik und Gestik achten als zu konzentriert an der Sprache feilen.
  9. TippSich feste Zeiten einplanen für die Entwicklung einer gesunden Gesprächskultur, sei es am Arbeitsplatz (Team-meeting regelmäßig) oder in der Beziehung zum Partner (Eheabend 1x pro Woche) oder zu den Kindern (Familienkonferenz einführen, 1x pro Woche).
  10. TippUm Eskalationen zu vermeiden rechtzeitig das Gespräch vertagen.

 

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